Türkische Liga – Trainerwechsel bringen frischen Wind
Die türkische Liga erlebt kurz vor der heißen Saisonphase einige überraschende Personalentscheidungen. Gleich drei Vereine aus dem oberen Tabellendrittel haben in den letzten Wochen ihre Trainer gewechselt – mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die Ergebnisse.
Galatasaray stabilisiert sich
Nach dem 0:4-Debakel gegen Trabzonspor zog Galatasaray die Reißleine und verpflichtete den erfahrenen Coach Mehmet Korkmaz. Unter seiner Leitung gab es in drei Spielen sieben Punkte, dazu ein Auswärtssieg bei Beşiktaş. Besonders auffällig: Die zuvor anfällige Defensive steht nun kompakter, und Standardsituationen wurden zur Waffe.
Konyaspor mit mutiger Entscheidung
Konyaspor überraschte, indem man den jungen Assistenten Yilmaz zum Cheftrainer beförderte. Trotz fehlender Erfahrung setzt er auf ein aggressives Pressing – mit Erfolg. Zwei Siege in Folge katapultierten das Team von Platz 8 auf Platz 6, und die Europa-League-Qualifikation ist wieder in Reichweite.
Trabzonspor unter Druck
Ganz anders die Lage bei Trabzonspor: Nach dem Wechsel zu einem ausländischen Trainer aus der Bundesliga blieb der erhoffte Effekt aus. Nur ein Punkt aus drei Spielen ließ den Vorsprung auf die Verfolger schmelzen. Besonders in der Offensive fehlt derzeit die Durchschlagskraft, und die Fans werden unruhig.
Abstiegskampf bleibt brutal eng
Am Tabellenende trennen die letzten fünf Mannschaften nur drei Punkte. Während Ankaragücü zuletzt mit einem Last-Minute-Sieg gegen Gaziantep ein Lebenszeichen sendete, steckt Kayserispor weiter in einer Negativspirale und wartet seit sechs Spielen auf einen Sieg.
Ausblick
Die nächsten Spieltage werden zeigen, ob die Trainerwechsel den gewünschten langfristigen Effekt bringen. Für Galatasaray und Konyaspor scheint sich die Entscheidung schon jetzt auszuzahlen – bei Trabzonspor hingegen droht ein Absturz im Saisonfinale.
Antalyaspor
Malatyaspor