Guter Start in Liga und Europapokel
Einen guten Start in die Qualifikation zur diesjährigen Europa League erwischte der türkische Vertreter aus Malatya.
In der Gruppe 8 gab es für den türkischen Vertreter zum Start 2 Siege. Zunächst einen hart erarbeiteten 2:5 Auswärtserfolg beim Rangers FC - im Anschluss daran einen 4:0 Heimerfolg gegen Boavista.
Aber auch der Start in die türkische Liga ist dem entthronten Meister der Spielzeit 2015-2 gelungen: 2 Siege und ein Unentschieden bedeuten zum Start 7 Punkte bei 9:3 Toren.
Damit ist der Start in beiden Wettbewerben gelungen.
Da bleibt aber - wie immer, wenn es um den 4-fachen Meister aus Ostanatolien geht - die Unbeständigkeit und die Frage nach der Konstanz.
Denn Unbeständigkeit ist der 2. Name des vom Caster betreuten Teams.
Ein großer Wunsch von Fans und Verantwortlichen ist es daher, dass es endlich mal eine kontinuierliche Saison gibt, die man entspannt begleiten kann - egal, ob am Ende ein Titel oder nicht steht. Aber der Wunsch nach Kontinuität ist groß.
Manchmal sollen ja Wunder geschehen - und die Hoffnung darauf stirbt zuletzt.
Besser geht immer
Diesen Spruch kann man anwenden - kann man aber auch lassen, wenn man sich den Start von Malatyaspor in die diesjährige Saison anschaut:
In der Qualifikation zur Europa League hat Malatyaspor die Türkei bislang sehr gut vertreten und 9 von 12 möglichen Punkten eingesammelt. Das kann sich sehen lassen und eröffnet dem türkischen Ex-Meister noch alle Möglichkeiten in der Qualifikationsrunde.
Die Liga kann sich ebenfalls sehen lassen: Mit Platz 3 nach 6 Spielen ist man im Soll und sehr stabil in die Saison gestartet.
So langsam beginnen allerdings die Wochen der Wahrheit. In den nächsten Qualifikationsspielen der Europa League kommt es darauf an, die gute Ausgangsposition zu nutzen und somit die Hauptrunde zu erreichen.
In der türkischen Süper Lig hingegen kommt es darauf an, den Atmen für eine wieder einmal sehr lange und kraftraubende Saison gut einzuteilen. In der letzten Saison sind daran nicht wenige Teams kläglich gescheitert. Lassen wir uns überraschen, ob bei dem einem oder anderen ein Lerneffekt eingesetzt hat.
9 Spiele rum - noch 35 vor der Brust
9 Spiele ist die neue Saison in der türkischen Süper Lig alt.
Für Malatya ist der Start in diese Spielzeit durchaus vielversprechend:
Aus den 9 Spielen gab es für die vom neuen türkischen Nationaltrainer betreute Truppe aus Ostanatolien 5 Siege, ein Unentschieden und 3 Niederliegen. Macht unter dem Strich 16 Punkte auf der Habenseite und einen guten 3. Platz nach dem ersten Fünftel der Spielzeit.
Momentan Primus der Liga ist der mit 5 Punkten Vorsprung enteilte Timo und seine Truppe aus Ankara. Hier muss die Liga aufpassen, dass es nicht ein ähnlicher früher Alleingang wird wie in der letzten Spielzeit vom Pinguin mit Istanbulspor. Lange brauchte die Liga, um den arktischen Vogel wieder einzufangen. Lange war die Liga wie gelähmt. Lange brauchten die Verfolger um wieder auf Schlaglänge heranzukommen. Das hat dem einen oder anderen Verfolger viel Kraft gekostet - dem Pinguin allerdings auch - und schließlich den Weg freigemacht für den neuen, würdigen Meister aus Istanbul...allerdings krönten sich am Ende die Jungs von Galatasaray mit der Meisterkrone und nicht die Mannen von Istanbulspor.
Zudem hat Malatyaspor die Play-Off Runde der Europa League erreicht. Dort trifft man in der Gruppe C u.a. auf Vertreter aus Deutschland, Schottland, England, Griechenland und Frankreich - was eine harte und anstrengende Runde wird, in der alles offen ist.
Damit wird es spannend in Ostanatolien. Drücken wir dem Caster und seiner Truppe die Daumen, dass die Kraft für dieses Mammutprogramm ausreicht.
Durchwachsener Start auf der Bühne Europas
Die europäische Bühne ist kein gutes Pflaster für die Truppe aus Malatya:
Wie lange träumen die Ostanatolier schon davon, einmal auf der europäischen Bühne etwas zu gewinnen. Wie viele Anläufe hat man schon genommen und wie oft ist man schon gescheitert?
Einmal - vor vielen, vielen Jahren - gab es einmal einen kleinen Erfolg für die Truppe des Casters: Man wurde einer der Sieger des mittlerweile fast antik anmutenden Intertoto-Cups und qualifizierte sich damit für den heute ebenso als antik zu betrachtenden UEFA-Cup ... nur um auch da letztendlich leer auszugehen.
Meist war der internationale Zug für die Türken schon abgefahren, bevor der Wettbewerb richtig los ging. Und dabei waren die Türken immer bereit ein hohes Risiko zu gehen. Man ging in die Offensive, man versuchte ins Glück zu stürmen - und landete oft hart auf dem Boden der Tatsachen.
Auch in dieser Play Off Runde zur Europa League suchte man bislang den Erfolg in der Flucht nach Vorne ... und hatte damit nicht unbedingt den Erfolg, den man haben wollte. So steht man nach 2 Spielen mit einem Sieg und einer Niederlage da - und hat nur noch schlechte Karte, die Hauptrunde tatsächlich zu erreichen.
Also bleibt nur die Süper Lig Saison, um sich eine gute Position für die nächste internationale Saison zu erarbeiten.
Vielleicht hat man da wieder mehr Erfolg.
Langsam gehen die Lichter aus.
In der türkischen Super Liga läuft es gar nicht mal so schlecht
für den Caster und seine Truppe.
Der entthronte türkische Ex-Meister aus Ostanatolien ist in der Meisterschaft "Vorne mit Dabei" - aber dafür ist in den Europa-League Play Offs die Luft leider schon wieder raus.
Und da ist auch nicht mehr viel zu retten.
Nur mit einer gehörigen Portion Glück, dem Versagen dem Mitbewerber oder einem ausgewachsenen Fußball-Wunder von höchster Stelle ist hier noch die Wende zu schaffen.
Bleibt also mal wieder nur die Liga, das Warten auf bessere Zeiten und eine gehörige Portion Frustration.
Manche Dinge ändern sich eben nicht...
Seuche in Malatya
In Malatya liegen alle flach.
Fieber, Erkältung, Darm-Infekt...die Palette ist vielfältig wie anstrengend.
Krankheitsbedingt verpasste das Team aus Malatya den letzten Spieltag. Damit ist so ziemlich jeder Zug in dieser Saison abgefahren.
Schade, traurig - aber nicht zu ändern. Es gibt eben auch Dinge, für die kann man mal nichts.
Trotzdem natürlich aus Malatya die besten Glückwünsche an den Herbstmeister. Eine Abwesenheit wegen Krankheit darf nicht als Entschuldigung dafür herhalten, dass eine andere Mannschaft vor einem steht. Das hat immer damit zu tun, dass andere einfach besser waren.
Warten wir ab, ob in der Rückrunde noch was zu retten ist.
Hätte, Wenn und Aber
Hätte,
Wenn und
Aber ...
das ist derzeit das Lamentum und Wehklagen, dass sich derzeit in und um Malatya herum erhebt. Durch diverse Ausfälle konnte man einmal nicht antreten - Wumms wurde man nach hinten durchgereicht.
Da schönt es die Bilanz nur marginal, dass es danach 3 Siege in Serie gab ... die Punkte und die gute Ausgangsposition sind erstmal weg.
Jetzt heißt es kämpfen bis zum Schluss um wenigstens das Minimalziel - die Europa League - zu erreichen.
Und das wird schon schwer genug werden.
Rangekämpft
Mit viel Mühe, Einsatz und Kraft hat sich die ostanatolische Antwort auf den Kommerz Fußball wieder heran gekämpft und dabei ein Stück weit den Boden gut gemacht, den man zwischendurch verloren hatte.
Ob da noch mehr raus werden kann in dieser Spielzeit scheint zunächst einmal sehr fraglich, da doch einiges gegen den - noch immer - vom Caster betreuten türkischen Ex- und Altmeister spricht.
Aber eventuell kann Malatya ja den Schwung und die Wut, die man aus der krankheitsbedingten Niederlagenserie herausgezogen hat, noch in die nächsten Spiele retten und damit die Punkte sammeln, die man am Ende für einen Platz auf den Europapokalplätzen so braucht.
Abgerechnet wird ja im Endeffekt erst am Schluss ... und bis dahin ist ja noch ein bisschen hin.
Reicht die Kraft?
Die Saison in der türkischen Süper Lig biegt so langsam aber ziemlich sicher auf die Zielgeraden ein.
Es ist eng in der Tabelle - sehr eng: Von Platz 1 bis Platz 6 sind es nur 6 Punkte.
Und die Tabellenkonstellation hat es in der Tat in sich - schlummern doch auf den Plätzen 5 und 6 2 TK Riesen, die erst so langsam erwachen und nun im Liga Endspurt "aus allen Rohren ballern" können.
Das macht das Tagesgeschäft nicht leichter - besonders dann nicht, wenn auch noch eine Doppelbelastung ansteht. Wie z.B. in Malatya, wo der Trainer Gamecaster in der "Doppelspitzenlösung" bei der diesjährigen WM auch noch die türkische Nationalmannschaft betreuen darf.
Eine Ehre - zweifelsohne - aber auch anstrengend.
Malatyaspor muss nun mit seinen Kräften gut haushalten um am Ende das selbst gesetzte Ziel nicht doch noch zu verfehlen:
Einen Platz in einem internationalen Wettbewerb.
Bis dahin ist der Weg - Zielgerade hin oder her - doch noch relativ lang.
Platz 1-5
Für Fenerbahce geht es drunter und drüber in der Liga,mal haben sie einen Lauf,mal spielen die wieder sehr schwach.Man steht nun auf dem 6. Platz.Die Mannschaft flieg in der Champions League erst in der KO-Phase,das war ein super Ergebnis nach dem man 2 Quali-Runden spielen musste. Jetzt bleibt nur die Liga und der Pokal. Aber man wird nich nur auf die Liga konzentrieren und mindestens Platz 2 erreichen.Unter die ersten 5 werden wir kommen,dazu sind wir zu stark.Aber ob es mehr wird,wird sich zeigen.Jetzt geht es gegen Mannschaften die oben stehen und auch um die Meisterschaft spielen. Das wird kein Spaziergang für alle beteiligten. Mal sehen was für Ergebnisse da raus kommen werden,einst ist sicher,Tore werden auf jedenfall fallen. Fenerbahce Trainer steht auch unter Druck,mittlerweile wollen die Fans wieder eine Meisterschaft sehen,da der grosse Erzrivale Gala letztes Jahr Meister wurde,wo der Trainer von Abschied redet,denke das sagt er nur so.Es wäre aufjedenfall sehr grosser Verlust für die Liga,besonders für Gala.
Trainerwechsel vor Saisonfinale?
Der aktuelle Meistertrainer steht womöglich vor dem Rausschmiss.
Laut Insiderberichten soll Galatasaray vor einer spektakulären Trennung von Teammanager Dincman stehen. Diese soll noch vor Ablauf der Spielzeit geschehen.
Nachdem Aus in der KO-Phase der Champions League geriet Dincman in die Kritik. Da das Minimalziel Viertelfinale nicht erreicht wurde sollen die entgangenen Einnahmen vom kommenden Transferbudget gekürzt werden.
Dies führte wohl zum zerütteten Verhältnis zwischen Vereinsführung und Trainer.
Im Meisterschaftsrennen liegt "Cimbom" auf dem dritten Platz und hat drei schwere Heimspiele vor der Brust; unter anderem gegen Gaziantep.
Ob die Mannschaft nun verunsichert ist und wie sich die Unruhe auf die kommenden Spiele auswirkt wird sich bald zeigen.
Sowohl Dincman als auch der Vorstand waren nicht zu einem Statement bereit.
Weiter alles dicht beieinander
9 Punkte sind es.
9 Punkte, die in der türkischen Süper Lig die Plätze 1 bis 6 voneinander trennen.
Momentan kann eine Niederlage einen Vorsprung schmelzen lassen, ein Sieg dagegen kann ihn direkt verdoppeln.
Das macht wenige Spieltage vor dem Saisonende die Saison in der Türkei aus. Es geht um viel - dementsprechend wird viel taktiert und viel versucht. Alle Teams im vorderen Tabellenabschnitt versuchen sich ihre gute Ausgangsposition zu erhalten und spielen im Zweifelsfall auf Sicherheit - um am Ende des Tages wenigstens einen anstatt keinen Punkt mitzunehmen.
Das macht sich natürlich bemerkbar - die Spiele sind weniger was für den neutralen Zuschauer als für den ergebnisorientierten Vereinsfan. Am Ende müssen die Punkte her, die "Null" stehen und es müssen irgendwie die internationalen Plätze erreicht werden. Denn eines muss um jeden Preis vermieden werden: Am Ende mit leeren Händen dazustehen.
Dafür war die Saison zu lang.
Endspurt
Endspurt in der türkischen Süper Lig.
7 Spiele sind es nur noch bis zum Saisonende - und immer noch sind zwischen Platz 1 und Platz 6 nur wenige Punkte Abstand. Es entwickelt sich also immer mehr zu einem echten Fußballkrimi.
Auf Platz 1 ist derzeit die Truppe aus Batman mit 67 Punkten - im Nacken sitzt aber bereit mit 66 Punkte Timo mit Ankaragücü.
Der Caster liegt auf Platz 3 mit 65 Punkten, Galatasaray folgt auf dem Fuß mit 62 Punkten bevor dann auf 5 und 6 Gaziantep und Fenerbahce mit 60 Punkten folgen.
Selten war es in der Türkei in den letzten Jahren so eng, so spannend, so vielseitig.
Derzeit ist noch alles drin - und die Meisterschaft ist noch lange nicht entschieden. Vielleicht gibt es in dieser Spielzeit tatsächlich ein Fotofinish allererster Güte. Für die neutralen Fans eine schöne Sache - für alle anderen sehr nervenaufreibend.
Geschenk für den Trainer???
Heute hat der Trainer von Fenerbahce Geburtstag und ist mittlerweile schon über 30.Wird der heute ein Geschenk von der Mannschaft bekommen? Natürlich hofft er auf die Punkte,aber viel wichtiger ist das jeder Gesund nach Hause kommt und am Abend schön zusammen feiert. Aber dennoch will der Trainer 3 Siege und im Pokal eine Runde weiter kommen. Mal sehen wie das ganze aussehen wird Heute. Wer heute nicht kämpft für den Trainer,der wird wohl die letzten Spiele wohl auf der Tribüne beobachten.
Gala oder Batmann
Für Malatyaspor ist der Meisterschaftszug abgefahren. Am letzten ZAT gab es - außer einem Unentschieden - nichts zu bestellen.
Die Liga darf sich - voraussichtlich - allerdings jetzt noch die Frage stellen: Gala oder Batman?
Einer von beiden wird am Ende dieser Mammutsaison als Primus inter pares das Tableau zieren ... alles andere wäre eine große Überraschung.
Denn alle hatten die gleichen Chancen hier den Titel zu holen ... manche haben sich ihre Kräfte eben besser eingeteilt als andere und werden dadurch am Ende den entscheidenden Vorsprung haben.
Übrigens ist es immer noch unendlich spannend: Von Platz 1 bis Platz 6 sind es lächerliche 5 Punkte. Ganz Oben thront Batmann mit 71 Punkten, auf dem Fuß folgt Gala mit 68 Punkten ... Malatya, Gaziantep, Ankara und Fener folgen mit jeweils 66 Punkten.
Enger geht es kaum - und trotzdem sollten es die beiden Erstplatzierten unter sich ausmachen, denn der Vorteil liegt klar auf der Seite dieser beiden Teams. Da mögen die Offensivreihen von Gaziantep und Fener noch so viele Reserven haben: Wenn man die Kraft nicht auf die Straße bringt, drehen die Reifen durch und man rutscht aus.